Radio Monte Carlo jazzt
beim Venezia Jazz Festival
am Canal Grande nahe beim Rialto
*ein 28er
Lyrisches von Helmut Maier
Radio Monte Carlo jazzt
beim Venezia Jazz Festival
am Canal Grande nahe beim Rialto
*ein 28er
Auch vom Fußballfieber erfasst.
Ein Mittel dagegen ist probat:
Die Niederlage mit ansehen müssen.
*ein 28er (ein Dreizeiler mit 28 Silben)
Parkschützer kriminalisiert.
Einen Tag nach Bahn-Enthüllungen.
Ist die Durchsuchung eine Retourkutsche?
Vor längerer Zeit schon versucht
all die Dinge bestens zu ordnen.
Jetzt da ich alt ist das Chaos gewachsen.
Kommentar-28er zu Beas „im alter“ ( https://poeticaly.blogspot.com/2011/07/im-alter.html )
In Trance getrommelt, taumelnd.
Fest in dem Willen zu widerstehn.
Heilende Wasser entschlossen zu schützen.
*ein 28er
Noch sehen sie so die Dörfler,
die Mächtigen auf dem hohen Ross,
sie könnten sie lenken: sie übertölpeln.
*ein 28er
Welche Freude: Bea (in ihrem Blog [ https://poeticaly.blogspot.com/ ] gibt es für FreundInnen des 28ers noch eine besondere Überraschung!) hat mit einem wunderbaren 28er geantwortet. Hier ist er:
das volk läuft mit? das volk spricht mit?
das volk lässt sich nicht blenden auch wenn
die worte noch so wohlgefällig perlen
Schneller vom Fleck als andere
oder auch den Anschluss verlieren
heißt schließlich beides Entfernung von ihnen
*ein 28er
Kommentargedicht zu „Einst“ ( https://ahora-giocanda.blogspot.com/2011/06/einst.html ) von Barbara ( https://ahora-giocanda.blogspot.com/ )
Den tausendsten Eintrag auf diesem Blog will ich virtuell gerne mit euch feiern. Brigitte Fuchs hat ja schon die langstieligen Gläser herausgekramt.
Zuerst nochmal der Mit-Vorfreude-28er von Syntaxia:
Tausend ist eine feine Zahl
So bin ich sicher bald zur Stelle
Dies Jubiläum mag ich nicht verpassen!!
Und jetzt mein Kommentargedicht zu Brigittes Gartenbild:
Was könnte ich noch mehr wollen
als in den Garten einzutreten:
dass sich alle Geheimnisse öffneten.
Vielleicht kann es hier problemlos alleine stehen und – im zweiten Schritt – zu dem Gedicht hinführen, das ich im ersten Monat des Bestehens dieses Blogs (Dezember 2006) hier veröffentlicht habe: einem Gebet:
Gebet an die Göttin
Ruach, Du göttliche Weite,
Du Leben Gebärende,
die Du uns in die Weite der Welt geboren hast,
sei Du der Raum, in dem wir wirken,
die Luft, in der wir leben und weben,
der Atem, der uns mit der Luft der Welt verbindet,
dem Hauch des Ewigen,
dem Kreis des Wiederkehrenden,
der Sicherheit des Wiederkommenden.
In der Mondin erkennen wir Dich,
im Sonnenschein spüren wir Dich,
im Kreislauf der Jahreszeiten erfahren wir Dich
und leben von Dir
und hoffen auf Deine Beständigkeit
und bewähren die Kraft Deines Wesens
in unserem Leben.
Und visualisieren möchte ich die Göttin mit einer Figur einer wohl indischen weiblichen Gottheit:
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