Lyrisches von Helmut Maier

Schlagwort: Bekenntnisse (Seite 10 von 11)

Legales Mäntelchen

Mehrheit allein schafft noch kein Recht.
Minderheitenmensch wäre immer noch Knecht.
Herrenmenschen mit Vorrechten
lassen andre in Kellernächten.

Nennst Du das Recht und Gesetz?
Fängst die Beute im dichtmaschigen Netz?

Wir leben noch in finstren Zeiten

Nicht weiter so
hinein in die mobile
Gesellschaft ohne Haftung
auf dem Boden,
mit unbefristeter und ungeschützter
Einstellung in jene Lebenswerk-Module,
die Zuverlässigkeit niemals gewähren
können, geheuert und gefeuert
nach Bedarf, nach jenem,
der Finanztransaktionen
zu neuen Lehnsverhältnissen
in unsern finstren Zeiten macht,
die dunklen Zeiten der Geschichte
noch machen Konkurrenz
und da dämonisch-gräusiglich
obsiegen im Anzug-Look mit der Krawatte.


Mit Reden von Dr. Brigitte Dahlbender, Heinrich Steinfest und Volker Lösch.

Musik: Queen Mum and the Kings of Rhythm

NACH DER VERUNGLIMPFUNG UND VERSUCHTEN KRIMINALISIERUNG DER PARKSCHÜTZER DURCH DIE STUTTGARTER STAATSANWALTSCHAFT UND DIE MEDIEN EIN MUSS!!!

Auf dem Weg zum „Bedingungslosen Grundeinkommen“

Lasst uns mithelfen, dass der Weg zum bedingungslosen Grundeinkommen beschritten werden kann – jedes wie es kann! Mehr dazu hier:

https://www.grundeinkommen.de/13/04/2011/weg-mit-dem-offenen-strafvollzug-hartz-iv-novum-im-deutschen-bundestag.html

Hier wird auch Erich Fromm zitiert: „Das garantierte Einkommen würde nicht nur aus dem Schlagwort ‚Freiheit‘ eine Realität machen, es würde auch ein tief in der religiösen und humanistischen Tradition des Westens verwurzeltes Prinzip bestätigen, dass der Mensch unter allen Umständen das Recht hat zu leben.
Dieses Recht auf Leben, Nahrung und Unterkunft, auf medizinische Ver-
sorgung, Bildung usw. ist ein dem Menschen angeborenes Recht, das unter
keinen Umständen eingeschränkt werden darf, nicht einmal im Hinblick darauf,
ob der Betreffende für die Gesellschaft ‚von Nutzen ist‘.“

Empörung der Menschlichkeit

Das Recht des Särkeren behauptet sich
mit ehern unbeugsamer Verve,
ganz ohne Rücksicht unverbesserlich,
und trifft von Ahnungslosen gut den Nerv.

Die nämlich kennen nicht Gesetz noch Recht
und folgen der Reklame gern,
die mit viel Macht und Geld – und das nicht schlecht ”“
das wahre Recht verleumdet nah und fern.

Brecht doch mit solcher Agonie humanen Geistes,
mit solchem Hohn, der jedem Anstand spottet,
mit jener Untertanenart, der feigen,

brich endlich doch damit. Du weißt es,
nur sich empören hilft. Nur wer nicht trottet,
nennt ja Humanitas sein eigen.

Keine Zukunft?

„man hat sie fortgebracht, und keiner sieht
wie schön sie ist,
man hat sie fortgebracht, und keiner weiß
wohin, wohin.“

Diese Zeilen erklangen gestern vor dem „Hotel Silber“, der ehemaligen Stuttgarter Gestapo-Zentrale, bei einer Kundgebung (mit anschließender Menschenkette um das Gebäude herum) gegen den von einem Investor geplanten Abriss dieses wichtigen Denkmals der Stuttgarter und baden-württembergischen Geschichte.

Sie sind bewegende Zeilen eines von Mikis Theodorakis komponierten Liedes mit dem Titel „Lied der Lieder“ nach einem Gedicht von Iakovos Kambanellis (deutsch von Gisela Steineckert).

Gesungen wurde das Lied vom ‚Freien Chor Stuttgart‘. Auch er trat damit dafür ein, dass dieser steinerne Zeuge des NS-Terrors nicht den Interessen geschichtsblinder Investoren geopfert werden soll – so wie auch die hier genannten Personen für den Erhalt des „Hotels Silber“ eintreten: https://www.die-anstifter.de/?p=9277

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