zu den letzten 36 Jahren
mit Dir,
mein Schatz,
und bedanke mich bei Dir dafür.
Dein Helmut
Lyrisches von Helmut Maier
Der Fotoapparat, auf dessen Chip dieses Foto gespeichert war, hat sich wieder finden lassen. So kann ich das Bild jetzt präsentieren. Und hier noch einmal das dazugehörige Gedicht
Wo die Liebe hinfällt
Sage mir keines von Euch:
Ein ästhetisch gesinnter Mensch
frisst nicht.
*
Ich nämlich habe einen Narren gefressen
an den Nachtkerzen
in unserem Gärtchen.
*
Nicht dass mich die schlaff
herabhängenden,
ausgelutscht aussehenden
verblühten hautfarbenen Dinger da,
die vor nicht viel mehr als einem Tag
Blütensterne noch waren,
noch irgendwie anmachten.
*
Nicht dass der sonnigste Platz in unserem
Rasen – nein: so kann man ihn allerdings
wirklich nicht nennen ”“
anderen Blumenrabatten nicht auch gut bekäme
und der Lavendelstrauch nebenan
nicht in unglücklicher Ausweichbewegung
seiner seitlich abgespreizten Blütenstängel
die Steinplatten-Tritte des Wegs
zum schattigen Birkenplätzchen
versperrte.
*
Doch diese Sterne, die bei Einbruch jeder Nacht
gelb zu strahlen beginnen, zu leuchten, zu jubilieren
und noch in den nächsten Tag hinein sich bewahren
dem liebenden Blick, dem verzückten ”“
*
wie sollte ich ihnen da wehren,
ihre Kolonie zu behaupten,
die sie einmal erobert?
… voraussichtlich bis zum 23. Juni 2007 (hoffe ich). Da soll ich aus dem Krankenhaus entlassen werden – wenn alles gut geht.
Helmut
Mein Nussbaum-Haiku (Luftig …) aus dem Haiku-Quartett im vorliegenden Blog ist wert befunden worden in dem nagelneuen Blog „Quersatzein“ von Brigitte Fuchs (siehe Gastlyrik auf diesem Blog) am 20.5.2007 aufgenommen worden zu sein. Das ist für mich eine große Ehre.
Ich sehe übrigens das Nussbaum-Haiku nun plötzlich mit ganz anderen Augen. Im Ursprungs-Quartett hatte ich es, kaum war es in meinen Gedanken aufgeschimmert, in ein Klagelied eingebettet. So losgelöst wie hier bringt es mir selber eine ganz neu empfundene Stimmung.
Hier ist es noch mal – und eben ‚isoliert‘ – nachzulesen: https://www.brigittefuchs.ch/serendipity/luftig_26/
bzw. www.brigittefuchs.ch/blog/index.php?/archives/27-Luftig….html
Wie ist es mit der poetry?
Ja, sagt, wie übersetzt man die?
Ist das dasselbe gar wie Poesie?
Und Lyrik, das benützt man nie?
Mit Christiana Avraamidou Zypern Elfriede Czurda Wien/Berlin Arjen Duinker Niederlande Christopher Edgar USA Bálint Harcos Ungarn Istvan Vörös Ungarn Moderation Knut Elstermann Journalist, Berlin
Gedichte sind Texte, die gehört werden wollen. Sie leben nicht allein auf dem Papier, in der Datei oder im Kopf des Lesers, sondern gleichermaßen in der Stimme des Autors, im Ohr des Hörers. Deshalb bekräftigt der Welttag der Poesie der UNESCO ”“ im Jahr 2000 ins Leben gerufen ”“ nicht allein den Stellenwert der Poesie und die Vielfalt des Kulturgutes Sprache, sondern ebenso die Bedeutung mündlicher Traditionen. Jährlich zum Welttag der Poesie versammelt die Literaturwerkstatt Berlin gemeinsam mit ihren Partnern Lyriker aus aller Welt. 2007 kommen sie aus fünf Ländern ”“ Gelegenheit für eine Weltschau der Poesie.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Stiftung Ï€Brandenburger Tor„¢ mit der Akademie Schloss Solitude, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, der Botschaft der Republik Zypern, der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika, der Deutschen UNESCO-Kommission e.V., dem Kulturforum der Österreichischen Botschaft und dem Nederlands Literair Productie- en Vertalingenfonds, Amsterdam
Unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.
Weitere Hinweise zum UNESCO-Welttag:
https://www.unesco.org/poetry/bienvenue.php?initia=english

Allen, die diesen Blog im kommenden Jahr besuchen werden, wünsche ich ein sehr gutes Jahr 2007.
Helmut
Dies ist der erste Artikel in Deinem neuen Weblog. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Ein ‚Blog‘ ist eine Art elektronisches Tagebuch. Du kannst ganz einfach neue Gedichte schreiben und zu Kategorien zuordnen (die du natürlich auch selbst bestimmen kannst). Du kannst Bilder hochladen neue Seiten anlegen und so weiter. Im Archiv findest du auch viel später noch deine früheren kreativen Ergüsse…
Ein Blog bietet aber viel mehr. Deine Gäste können z.B. Kommentare hinterlassen oder du kannst dich mit anderen Lyriker-Blogs vernetzten. Allerdings gibt’s da noch nicht sooo viele. Einen davon habe ich in deinem Blogroll in der rechten Seitenleiste eingetragen. Der Blogroll ist übrigens das Salz in der Blogsuppe. Die Bloggersphäre ist nämlich stark vernetzt, aber das entdeckst du vielleicht bald selber…
So, und nun genug geschwafelt – jetzt nichts wie ran ans Bloggen!
Herzliche Weihnachten,
Steff
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