Lyrisches von Helmut Maier

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Achtundzwanziger-Fundgrube

Es ist höchste Zeit, eine Fundgrube von Achtundzwanzigern* hier anzugeben: Syntaxia hat auf ihrem Blog eigens hierfür eine Kategorie angelegt, wo sie die von ihr verfassten Achtundzwanziger* alle aufführt: https://webloggia.wordpress.com/category/dreizeiler-gedichtetes/dreizeiler-achtundzwanziger-nach-helmut-maier/

Ich freue mich sehr, dass die Idee des Achtundzwanzigers* so wunderbare Dreizeiler hervorgebracht hat.

*Ein Achtundzwanziger ist nach meiner Definition ein Dreizeiler mit achtundzwanzig Silben nach dem Schema 8 – 9 – 11

Hessels linker Tanz mit dem Jahrhundert

Das Künstlermilieu
um Pablo Picasso und Marcel Duchamp
und Jules et Jim.
Der deutsche Staatsbürger
wird Franzose,
wird Widerstandskämpfer,
im besetzten Paris
wird er verhaftet.
Nichts ist erfunden,
auch nicht die spektakuläre Flucht
aus dem Zug nach Bergen-Belsen.
Der letzte Überlebende
der Mitverfasser der Allgemeinen Erklärung
der Menschenrechte
vom 10. Dezember 1948
ruft uns heute
im 3-Euro-Heft zu:
Empört euch!
(„Dass Juden ihrerseits Kriegsverbrechen
begehen können, ist unerträglich.“)
Schon nach dem „11. September“ hatte er
mit dem „Collegium international“
zur Verhinderung eines Kriegs
aufgefordert
zwischen den Zivilisationen.
Danke, 93-jähriger Stephane!

„Der“ Deutsche Dreizeiler ist tot. Es lebe „meine“ Dreizeiler-Variante

Hiermit teile ich mit, dass mein Begriff „Deutscher Dreizeiler“ von mir in Zukunft höchstens zitierend weiterverwendet werden kann. Wer Genaueres erfahren will, kann den Kommentar-Austausch zwischen Brigitte Fuchs und mir nach meinem langen Artikel dazu auf meinem Blog lesen – und vielleicht zusätzlich die Antworten auf meinen „Hilferuf“ dazu auf facebook: https://de-de.facebook.com/?sk=h#!/home.php?sk=group_115962231797701&ap=1

Ich werde in Zukunft einfach – neben Haiku und Senryu – andere Varianten von Dreizeilern schreiben, sicher auch die seither von mir als „Deutscher Dreizeiler“ apostophierte Variante mit den Silbenzahlen 8 – 9 – 11 . Sie ist mir liebgeworden und ich fühle nach wie vor ihre Vorteile, um bestimmte Inhalte zu transportieren.

Falls jemand eine Idee für einen präzisen Namen für „meine“ Dreizeiler-Variante hat – ich bin da ziemlich offen!

Der König ist tot – Es lebe der König! 😀

Donnerstag, 13.1.11: Und nun heißt der Achtundzwanzigsilber also (wohl)

ACHTUNDZWANZIGER (28er 😉 ) Er lebe hoch!!!

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