Schön wollen wir’s immer haben:
immer so, wie’s uns gerade passt.
Ob es überhaupt passt, ist uns fast egal.
*ein Achtundzwanziger
Lyrisches von Helmut Maier
Schön wollen wir’s immer haben:
immer so, wie’s uns gerade passt.
Ob es überhaupt passt, ist uns fast egal.
*ein Achtundzwanziger
KEIN PATRIARCHALES SYSTEM – und das in einem Teil von Indien! Und bei uns nimmt es ja auch gaaaaaaaaaanz langsam ab.
( KEIN APRILSCHERZ !!! ) Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Khasi
(gefunden bei der Autorin Judith Faller auf Facebook – von ihr habe ich übrigens das schöne Wort „widdergrindig“ gelernt)
Vergangenheit begegnet uns jeden Tag – auf Schritt und Tritt.

„Once upon a time“
hörte ich gerade im Radio
und fühlte plötzlich mich verbunden
mit allem, was geschieht.
Manchmal spricht „Es war einmal“
genau über das,
was wir gerade erleben,
was wir spüren
was wir planen,
verarbeiten
durchstehen,
bestehen.
Erzählen hilft
zu verstehen,
manchmal mehr
als jedes Erklären:
Teil bin auch ich
von all dem.
*Erklärung hier: https://blogpoesie.de/?p=47186
Im Anfang war der Klang
und der Klang war im All
und das All war der Klang
und die Worte folgten dem Klang
und erzählten von vielerlei Leben,
ließen sie klingen und
machten sie fühlbar, erkennbar
und lebbar in vielerlei Klängen
und es geschahen Wunder,
wie eines zum anderen kam
und die Menschen sich verstanden
und lobten in vielerlei Stimmen
die unterschiedlichen Sichten der Dinge.
Und die Klänge erfüllten die Erde
und die Liebe verwandelte
Missklang in Harmonie
und ließ jauchzen die Menschen
und in Umarmungen
wuchsen die Kräfte
sich einzufinden ins Ganze
und neu es zu leben.

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