So sehr fremd wir geworden sind.
So vertraut sind uns fremde Ufer.
Wir kennen sie doch aus unseren Medien!
Doch kennen wir sie wirklich?
Sind sie nicht Fantasien?
*ein Janka
Lyrisches von Helmut Maier
So sehr fremd wir geworden sind.
So vertraut sind uns fremde Ufer.
Wir kennen sie doch aus unseren Medien!
Doch kennen wir sie wirklich?
Sind sie nicht Fantasien?
*ein Janka
Grässlich!
Montag auf der Montagsdemo.
Heute in Büchel.
In der Eifel.
Wo niemand weiß,
was da bewacht wird.
Niemand?
Obwohl wir dort waren!
Und die Polizei kam.
Nein, kein Verhör. N u r ein paar Fragen!!
Aber keine nach den Atomwaffen, die dort verwahrt werden!
Und k e i n e Fragen,
w a r u m wir dort waren!
Das silberne Meer.
Die Felsen hineingestreut.
So und nicht anders!
Rund um Göttingen gelaufen,
erhaben auf einem Rundweg,
auf einer alten Wallanlage.
Zuletzt war der Weg zum See
– der am Sandweg –
noch zu Fuß zu erreichen,
– am Abend zuvor noch Festort -.
So ging ein Tag zuende.
Und ein Fest-Wochenende!
So dumm, wie ich bin,
verbrauche ich die Zukunft,
die ich nicht mehr kenn‘.
Meine Enkel aber schon,
soweit sie weitermachen.
Ohne Hast:
Nur stehen lassen
muss man sie:
Drei, vier Stängel,
über eineinhalb Meter hoch,
blütenübersät,
schön violett:
Malven!
Danke, dass Du, Göttin,
Dich an diesem Tag
so feiern lässt.
So wunderbar als
Geburtstag Deiner Kirche,
die Dich so verleugnet.
Danke, dass Du, Heilige Geistin,
so unerkannt mitten unter uns wohnst,
so fest verbunden mit Gott, unserem Diener,
wie wir ihn kennen und ”¦…..
Ach ja, Du, Du,
die wir doch kennen könnten,
wenn wir nur wollten
und ”¦….
Ach, lass Dich feiern,
lass Dich feiern,
lass Dich ”¦…..
Ein lieber Freund kommt zu Besuch.
Er wird manche Story erzählen.
Es wird ein lustiger Abend.
Ich freu mich darauf!
Neulich
kam es mir so vor,
dass ich berserkerhaft
in die Rosen einfiel,
um sie zu beschneiden.
Man sieht nichts mehr
(es sind ja noch genügend
Rosen da)
außer den freieren
Plätzen der Pfingstrosen.
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