Das Orange schwindet
Jeden Himmelsschritt weiter
Silbern wird der Mond
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Zwischen den Zweigen
im Freiraum der Orange-Mond.
Sommerlich strahlt er.
Lang ausgehalten der Ton
Keine Koloratur
Einfach angelegt
Auf Dauer
Des Aushaltens
Aufs Hinüberweisen ins Nächste
Ohne sich zu verlieren
Im Vergehen
Dem sterblichen Augenblick
Aber auch ohne Verharren
Im länger nicht duldbaren Dauern
Spannend der Übergang
In die Zukunft
Die unausweichliche
Ersehnt sie zu machen
Und freudig
Sie zu empfangen
Kommentargedicht von Barbara Hauser:
schönheit der zeit
leise durchdringt sie
in allem singt sie
mit allem schwingt sie
verklingt sie mit uns?
Die Schatten hinter Schreiber,
sind das nicht die Betreiber
von all den feinen Sachen,
um Wahlkampf schön zu machen?
Unter den grünen Erlen
da schwammen ein paar Schmerlen.
Sie waren nur zu toppen
durch eine Schar von Groppen.
Bloß zwischendurch da flitzen
noch einige Elritzen.
Doch manchmal auf die Schnelle
frisst sie eine Forelle.
Das Glück weiß nichts von deinem Wert,
Den hast du selber dir beschert,
Und wenn sich gar nichts um dich regt,
Dann hast du selbst dich nicht bewegt.
Copyright: Paul Spinger
(Kommentargedicht zu meinem Gedicht Selbstwertgefühl )
Das Gefühl haben
Die Welt zu bewegen
Meine kleine Welt mindestens
Anstoßen ein bisschen
Schmetterlinge selbst schaukeln
Die Gräser bei ihrem Besuch
Und wenn alle sagen
Was soll das dem Boden
Verzweifelt einen Tritt
Geben und annehmen
Dass endlich die Dinge
Sich drehn dann
Gabriele (Ladyart) hat als Kommentar zu meinem Gedicht „Schrittmacherprobleme“ einen Kommentar geschrieben, zu dem ein Gedicht gehört, das sie hier eingestellt hat.
Ich möchte es Euch allen ans Herz legen, weil es so tiefe Einsichten in die Problematik des Hindukusch-Kriegs vermittelt.
Für alle, die mit Facebook einigermaßen vertraut sind, hier – bei der Pinnwand (mit einem youtube-Interview mit Susanne Wiest, die die Petition zum bedingungslosen Einkommen verfasst hat – Ihr erinnert Euch?):
Nachlesen kann man das ganze Interview hier: Interview mit Susanne Wiest
Noch ein Interview mit Susanne Wiest hier.
Manchmal sind die Bilder, die beim Augenschließen entstehen, bunter als die Originale.
angeregt durch ein Elfchen von Syntaxia