Wie schön ist doch das Bloggerleben.
Da kommen nur freundliche Leute eben.
Ganz anders ist es in manchen Foren.
Da meldet sich häufig ganz unverfroren
Arroganz und Sarkasmus zu Wort und erklärt,
warum man dann blöd ist,
wenn man meint, dass man Anerkennung erfährt.
Außer man gehört zu einer eingespielten Clique;
die mobbt Fremde raus und hält das für chique.
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Ausgeliehener Herbst. Das ist der hochdeutsch-schriftsprachliche Titel von „Ausglian’r Herbschd„, zu dem ich dort als Kommentar eine „Übersetzung“ gewagt habe.
Viel Spaß beim Entdecken von Schwäbischem!
Dieser Spottspruch sei laut Wikipedia heute nicht mehr gültig: https://de.wikipedia.org/wiki/Hast_du_einen_Opa,_schick_ihn_nach_Europa.
Doch nach dieser Meldung der Netzeitung zu urteilen: „Oettinger soll nach Brüssel wechseln“ scheint er wieder fröhliche Urständ zu feiern. Vorbild Stoiber?
Der Herbst lehrt uns, wie schön ein Abschied sein kann – vor allem, wenn man auf ein Wiedersehen hoffen darf.
angeregt durch das Gedicht „schönheit des vergehens“ von veredita
Auf dieser Seite fand ich diesen Begriff:
CDU-Leidkultur
Dia raig´schmeggde Ahornbaimla,
dia reißat´s raus des Johr,
mo dia aihaimische
scho doschdandat
als Herbschd-V´rlierer
em Farba-Konzert.
Uf de Kirschabeem
hengat glei scho
v´rgromblde ond v´rgammlde Blädd´r
an de Zweig,
mo se grad no greant hent.
Bei de Biarabeem
schbiggat grad noh
a baar oinzelne
roschdroode Blädd´r
aus de Grona.
Des wird wohl au nix meh!
Do kosch grad froh sai
iber dia Raig´schmeggde.
Blooß noh dia
machad d´r Herbschd
richdich bond.
Ein Satz wird nicht ausgelost; er wird gesetzt.
angeregt durch „Manches“ von Brigitte Fuchs
Lebensziele im Blick
den Zielpfeil doch
bremsen.
Die Fülle des Lebens
durchbohrt der.
Wünsche nach Wiederkehr
feiern.
Auskosten
die Schlangenwege.
Voranschreitend
verharren
im Staunen des Werdens.
Gegenwärtiger und nahender Frost
sind Tatsachen,
die selbst das Rot von Weinblättern
nicht abstreiten kann.
Aber merkwürdiger Weise
wärmt die Erinnerung
an die Glut.
Unser Leben ist doch nicht nur lebenswert,
wenn wir es richtig präsentieren,
damit sich andere amüsieren,
damit sie fähig sind, sich lebendig zu präsentieren
mit den Einfällen, mit denen wir sie animieren:
Gehen auf allen Vieren,
Hampeln ohne uns zu genieren,
wie wir gar nicht sind uns Gerieren.
Ist´s das, was unser Leben lebenswert macht?
Ist sonst zappendustere Nacht?
Immer lustig, immer munter,
drüber und drunter, dass es nur so kracht.
Haben wir”˜s so und so richtig gemacht?
So müsst ich vermutlich weitermachen,
um mich richtig zu präsentieren,
damit sich andere amüsieren,
kann´s gar nicht passieren,
dass eines selber
einfach denkt,
seine Schritte lenkt,
selber?
Für Curts Kommentargedicht bedanke ich mich herzlich:
Frage
Ein Selbst
frei durch sich selbst bestimmt
und das sich selbst
anders benimmt
als es es selbst
erwartet hat
wenn es denn stimmt
setzt es sich matt?