An den Pranger gestellt,
die Reize genossen.
Auf den Scheiterhaufen gebracht,
die Macht gespürt.
Vergewaltigt
und liegengelassen.
An die Innenwand
des Spinds gepinnt.
Virtuelle
Soldatenbraut.
Aber Maria
verehrt.
Lyrisches von Helmut Maier
An den Pranger gestellt,
die Reize genossen.
Auf den Scheiterhaufen gebracht,
die Macht gespürt.
Vergewaltigt
und liegengelassen.
An die Innenwand
des Spinds gepinnt.
Virtuelle
Soldatenbraut.
Aber Maria
verehrt.
Du bist Gold
Wertvoll, glänzend und kalt
Versuchung und Leidenschaft
Hingabe und Kraft
Tag und Nacht
Dem Himmel so nah
So weit entfernt wie ein Stern
Regen und Meer
Der Wüstensand
Atem und Sturm
Intrige und Reinheit
Liebe und Hass
Stillstand und Tanz
Ketten und Freiheit
Nah und fern wie die Heimat
Du bist Wahrheit
Copyright Diskurs Verlag
Auszug aus dem Lyrikband „Weiße Hochzeit“
Neuerscheinung Frühjahr 2010
DISKURS VERLAG
Albrecht, Susanne Ulrike Maria
„Weiße Hochzeit“ Lyrik
Taschenbuch ca. 40 Seiten
ISBN 978-3-9812590-7-0
EUR (D) 6,00
Palmwedel sprießen.
Sie bedecken die Straßen
Der Hoffnung, die bleibt.
bis Palmsonntag
Interessenausgleich.
Ist das nur
Ein Instrument
Der betrieblichen Mitbestimmung
Und zwischen Gesellschaftsschichten
Gibt es den nicht?
Geschlecht
Abstammung
Rasse
Sprache
Heimat
Herkunft
Glaube
religiöse Anschauung
politische Anschauung
Behinderung
Alles keine Gründe,
benachteiligt oder bevorzugt zu werden?
„Der Gesang der Delphine“ von Susanne Ulrike Maria Albrecht ( zu finden als Gastlyrik bei https://www.repage2.de/member/hans-peter/gaestelyrik.html ) ist ein Gedicht, das mir sehr gut gefällt, ein Gedicht, in das ich mich so richtig hineinlegen kann.
Susanne Albrecht hat seit kurzem auch ein eigenes Blog. Dort findet man Lyrik und Prosa gemischt.
Besonders gut hat mir dort das Gedicht „Regen“ gefallen ( https://www.blogigo.de/ENGEL0311/REGEN-von-Susanne-Ulrike-Maria-Albrecht/25/ ).
Schön, wie da der Regen nicht nur geschildert wird, sondern selbst zur handelnden Person mit eigenen Gefühlen wird: „Wie der Regen in die Höhe springt,/ Vor Freude“ oder „Durch die Straßen läuft er,/ Macht so viel Spuk darum,/ Singt lustvoll Spottlieder in den Weiden.“
Es lohnt sich also sicher, das Blog zu besuchen: https://www.blogigo.de/ENGEL0311 .
Die Wiedergeburt:
Schneeglöckchen, Märzenbecher,
befreit aus dem Schnee.
Nie wieder Krieg!
Diesen Sonderstatus
beanspruchen wir
nicht mehr
in unverantwortlicher Weise,
wir umgefärbten
Kriegstreiber von einst.
Wir treiben´s jetzt
in neuer Verantwortung
Freund und Feind,
Nützling und Schädling
genau zu markieren,
auf dass die Ziele
der Bombardierungen
klar sind.
Zwischenstation:
Militärischer Humanismus.
Da freut sich gewiss
Mister Brzezinsky
über die Hilfe
auf dem Weg
zur Weltbeherrschung
des neuen auserwählten Volkes.
Nie wieder Krieg!
Diesen Sonderstatus
beanspruchen wir
nicht mehr
in unverantwortlicher Weise,
wir umgefärbten
Kriegstreiber von einst.
Wir treiben´s jetzt
in neuer Verantwortung
Freund und Feind,
Nützling und Schädling
genau zu markieren,
auf dass die Ziele
der Bombardierungen
klar sind.
Das Kommentargedicht von Petros ist ein großartiges, trotz allem mutmachendes Bekenntnis:
Schlimm, wirklich schlimm”¦
und dann von einer breiten Mehrheit des Bundestages getragen.
Schlimm, wirklich schlimm”¦
dass nur wenige ihre Stimme erheben.
Schlimm, nein, schlimmer als schlimm;
dass wir unsere Augen dem Tod leihen.
Schlimm, nein, menschenunwürdig,
dass das Töten auf Befehl wieder Heldentat und ordenswürdig ist.
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