Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Kopfbahnhof 21 ist besser

Morgen ( F R E I T A G , 22.10.2010 ) auf SWR3, auf PHOENIX und im Internet (sowie im Stuttgarter Rathaus 🙂 )
von 10 bis 16 Uhr:

Schlichtung mit Heiner Geißler

22.10.10: UND WIR ZUSCHAUERINNEN KÖNNEN SAGEN WIR SIND DABEI GEWESEN.

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Und am Samstag


Nach https://www.bei-abriss-aufstand.de/aktiv-werden/grossdemo-am-23-10/:
N I C H T im Mittleren Schlossgarten, sondern am Nordausgang des Stuttgarter Hauptbahnhofs

Herbstmahnung

Die ersten Mahner zeigen sich
im Regengrau.
Blätterverloren.
Kahl.

„Lernt euch zurückzuziehn
aufs Wesentliche;
verzichtet auch einmal
auf Blätterfarbenfirlefanz
wie wir

im kalten Hauch
der Ahnung weißer Träume
und übersteht,

was Todesangst verführerisch weissagt:
Es hat doch alles
keinen Wert.

Das Dennoch neuer Triebe
erfreue euch
denn doch.“

21.10.2010: Das Kommentarhaiku von ahora möchte ich Euch nicht vorenthalten:

die weise Esche
grünt nach und geht vor dem Frost
halb fertig der Schal

Was bringt der 22. Oktober?

Wird Geißler eine Vermittlung gelingen?

Aktiv gegen Stuttgart 21

Aktiv gegen Stuttgart 21

(P.S. am 19.10.2010: Er wird die Geschichte der parlamentarischen Legitimierung bzw. Nicht-legitimierung von Stuttgart 21, wie sie hier in der Süddeutschen Zeitung** dargelegt wird, dabei mit einbeziehen [müssen])

** Die Unterstellung, dem heutigen Konflikt sei ein hinreichender Zeitraum demokratisch offener Entscheidungsfindung vorausgegangen, ist historisch schlichtweg falsch.

P.S.: Selbst die FAZ kommt daraufhin im Net in einer Bildunterschrift zu diesem Schluss: „Der Stuttgarter Protest ist nicht ultimativ an die Last alter Verträge gebunden“

Gedenken

Hermann Scheer
Gangolf Stocker
Gregor Gysi

Wenn es nur um Männer ginge,
wäre ich völlig beglückt
wegen des Solar-Vordenkers,
wegen des Kopfbahnhof-Vorkämpfers,
wegen des Mannes der Feindschaft
gegen Hartz 4 wie
gegen den Krieg als Option.

Wäre da nicht die Trauer
um Hermann Scheer.

Wäre da nicht die Trauer,
dass mir keine entsprechenden Namen
einfallen derzeit von Frauen,
die mir Ähnliches bedeuteten.

Wäre da nicht die Trauer,
dass ich nicht weiß,
wie eine Gesellschaft erreicht würde,
in der solche Männer
an der Spitze der Macht sind.

Wäre da nicht die Trauer,
dass ich nicht weiß,
wie eine Gesellschaft wachsen könnte,
in der keine Machtoptionen
Frauen als Vorbilder für alle
verhinderten.

Wäre da nicht die Trauer darum,
dass weder Demokratie
noch Volksherrschaft
geeignete Begriffe sind
(und ich keinen anderen weiß) dafür,
dass eine zukunftsfähige
Konsensgesellschaft entstünde
ohne die Notwendigkeit von Macht

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