Der supplemento musica
Meine Liebste erschlägt er
Mich dagegen erschreckt er nur
Den Capuccino genießen
und den American Coffee
fällt nicht mehr so leicht
auf der Piazza San Marco
Lyrisches von Helmut Maier
Der supplemento musica
Meine Liebste erschlägt er
Mich dagegen erschreckt er nur
Den Capuccino genießen
und den American Coffee
fällt nicht mehr so leicht
auf der Piazza San Marco

Eingetaucht ins salzige Nass
Einst sah´n am Lido offenes Meer
Erstmals die süddeutschen Venedig-Pilger
*ein 28er
Beim Anküsten küssten wir uns.
Frohgemut gingen wir ins Ghetto.
Im koscheren Restaurant labten wir uns.
*ein 28er
Vom Lungomare Dante Alighieri
zweigt die via F. Schiller ab.
In der Lagune hinter dem Maschendrahtzaun,
da liegt Venedig.
Ein Dreieck, hell illuminiert,
unten ganz angefüllt mit Streifen,
oben frei, sich des Dreiecks vergewissernd.
*ein 28er
Radio Monte Carlo jazzt
beim Venezia Jazz Festival
am Canal Grande nahe beim Rialto
*ein 28er
Höchstens gelegentlich mal melde ich mich …
23.7.2011 (Unterbrechung der Blogpause 1): Aphorismus 10/11
Die Mächtigen in einer Demokratie müssten sich eigentlich bewusst sein, dass sie nur Ermächtigte auf Zeit sind. Und vielleicht gilt das entsprechend für alle Autoritäten.
D´Kassierere ziehagt´s d’r ab,
wann´d deine Eikaif ufs Laufband schdellsch ”“
au wann´d´ra glei”˜s Geld genau abzählt nolegsch.
Sui isch agdiv,
au wann du denksch, du wärsch´s.
Die finstersten Zeiten sind die, in denen inhumaner Rückschritt als Fortschritt verkauft wird.
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