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Im Feuer versinkt das Alte.
Doch nicht leichtfertig geh”˜ damit um.
Weder am Brandplatz, noch tief drin im Herzen.
*ein Achtundzwanziger
Lyrisches von Helmut Maier
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Im Feuer versinkt das Alte.
Doch nicht leichtfertig geh”˜ damit um.
Weder am Brandplatz, noch tief drin im Herzen.
*ein Achtundzwanziger
Ein Keil in die Nacht geschlagen.
Hammerschläge verhallen.
Stille breitet sich aus.
Lichtfunke glüht.
Frost regiert noch ein Weilchen.
Das wärmende Feuer:
Wir entfachen´s.

A: „Unsere Soldaten brauchen die Unterstützung des Volkes.“
Ich: „Aber unser Volk braucht nicht die Unterstützung der Soldaten. Fürs Elbehochwasser kann man das Technische Hilfswerk besser ausrüsten!“
Gelassenheitsgebete sind
vielleicht nicht immer die richtigen
Lösungsansätze und Zorn nicht nur erlaubt..
*ein Achtundzwanziger
(Kommentargedicht zu Beas „schwerer denn je das herz“: https://poeticaly.blogspot.de/2013/12/schwerer-denn-je-das-herz.html
Ich freue mich sehr wieder einmal Gastlyrik präsentieren zu können. Diesmal von Daniel Jäckel:
Wellengang
Die Zeit steht niemals still
Und gibt keine Ruhe,
selbst wenn man vor Erschöpfung und Überdruss
die ganze Welt anhalten will.
Auch wenn sich nichts im Raum bewegt
Fließt sie wie das Wasser durch die Stille
Und erfrischt die Luft,
als Wind, der sich nie legt.
Wer einen Augenblick
Der Ruhe in ihr sucht
Hat keinen Grund sich zu beeilen,
denn es ist kein Land in Sicht
und ihr Wasser wird sich niemals teilen.
Im Leben kann vielleicht
Etwas ähnliches wie Ruhe bleiben
Lässt man sich von Zeit zu Zeit
Entspannt auf ihren Wellen treiben.
Siehe auch https://www.wortfetzen.com/start/
und https://www.facebook.com/danieljaeckelwortfetzen
Ein Winterwarten,
wenn wir den kalten Wind erwarten.
Bereitet sind wir schon,
blasen heiß dagegen,
die Hintermänner blasen wir vom Thron.
Lass ihn noch eine Weile fegen!
Hinrobben, hin in die Träume,
Die wir uns selber machen müssen.
Keiner und keine wird sie uns nachschmeißen.
* ein Achtundzwanziger (https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/)
ALS HÄTTE ICH DAS GEAHNT: 202. Montagsdemo beginnt mit der Spontanblockade der Schillerstraße: Ein Foto von Timo Kabel (mit freundlicher Genehmigung):

Borbet grollt.
Barbarazweige:
Ungewässert, schurkisch geschnitten:
Missbraucht vom geldgeilen Adel,
dem unedlen,
verkümmern die Knospen,
wo die Erde frevlich
durchlöchert soll werden.
Gipskeuper quillt.
Alle religiöse Beteurung
heilt nicht
den teueren Murks,
den schändlichen.
Borbet grollt weiter.
Um Madibas zu gedenken,
kaum gibt es einen besseren Tag
als den weltweiten Tag der Menschenrechte.
Die galten übrigens bereits,
als Mandela inhaftiert wurde.
*ein Janka
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