Die Wolkendecke.
Blauflächig aufgerissen.
Kein Regen in Sicht.
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Wird Neues jetzt benannt,
wird das Kalenderjahr geboren?
So viel ist schon bekannt,
was hören unsre Ohren?
Letztendlich stolpern wir hinein;
es überrascht uns dann nicht viel.
Wir wollten lieber, es sollt sein
wie immer; bekannt sei uns das Ziel
und wie man es erreicht.
Umstellen wolln wir uns nicht gerne.
Dass es zum Leben reichlich reicht,
genügt uns schon; wir brauchen keine ferne Ferne.
So komm”˜ das neue Jahr halt schon herbei.
Wir machen uns nicht viel Gedanken.
Ob´s 13 heißt, ob´s 14 sei.
Im Grunde ist´s uns einerlei. Es bringt uns nicht ins Wanken.
Und ob die Böller eindrucksvoll
das alte Jahr vertreiben,
ob uns das nur betäuben soll?
Am besten ist´s: Lass all das bleiben!
Das Allerheiligste
Vom Licht geküsst
Nur an dem einen Morgen
Tief drinnen im Gewölbten.
Gespeichert die Energie
Wieder für ein Jahr
Die zugewiesne Menge
Dort in der Stille.
Herausgebracht in der Not,
Von den Berufenen.
Wenn es fehlläuft
Bei den Bestallten.
Advent, Advent,
die Erde brennt.
Seid ohne Sorge,
sagt Frau Leyden,
genießt mit mir die Freuden,
die ich euch borge:
Ich hab das Feuer schon
mit meinen Kerzen eingefangen.
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Im Feuer versinkt das Alte.
Doch nicht leichtfertig geh”˜ damit um.
Weder am Brandplatz, noch tief drin im Herzen.
*ein Achtundzwanziger
Ein Keil in die Nacht geschlagen.
Hammerschläge verhallen.
Stille breitet sich aus.
Lichtfunke glüht.
Frost regiert noch ein Weilchen.
Das wärmende Feuer:
Wir entfachen´s.

A: „Unsere Soldaten brauchen die Unterstützung des Volkes.“
Ich: „Aber unser Volk braucht nicht die Unterstützung der Soldaten. Fürs Elbehochwasser kann man das Technische Hilfswerk besser ausrüsten!“
Gelassenheitsgebete sind
vielleicht nicht immer die richtigen
Lösungsansätze und Zorn nicht nur erlaubt..
*ein Achtundzwanziger
(Kommentargedicht zu Beas „schwerer denn je das herz“: https://poeticaly.blogspot.de/2013/12/schwerer-denn-je-das-herz.html
Ich freue mich sehr wieder einmal Gastlyrik präsentieren zu können. Diesmal von Daniel Jäckel:
Wellengang
Die Zeit steht niemals still
Und gibt keine Ruhe,
selbst wenn man vor Erschöpfung und Überdruss
die ganze Welt anhalten will.
Auch wenn sich nichts im Raum bewegt
Fließt sie wie das Wasser durch die Stille
Und erfrischt die Luft,
als Wind, der sich nie legt.
Wer einen Augenblick
Der Ruhe in ihr sucht
Hat keinen Grund sich zu beeilen,
denn es ist kein Land in Sicht
und ihr Wasser wird sich niemals teilen.
Im Leben kann vielleicht
Etwas ähnliches wie Ruhe bleiben
Lässt man sich von Zeit zu Zeit
Entspannt auf ihren Wellen treiben.
Siehe auch https://www.wortfetzen.com/start/
und https://www.facebook.com/danieljaeckelwortfetzen
Ein Winterwarten,
wenn wir den kalten Wind erwarten.
Bereitet sind wir schon,
blasen heiß dagegen,
die Hintermänner blasen wir vom Thron.
Lass ihn noch eine Weile fegen!