Ein Winterwarten,
wenn wir den kalten Wind erwarten.
Bereitet sind wir schon,
blasen heiß dagegen,
die Hintermänner blasen wir vom Thron.
Lass ihn noch eine Weile fegen!
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Hinrobben, hin in die Träume,
Die wir uns selber machen müssen.
Keiner und keine wird sie uns nachschmeißen.
* ein Achtundzwanziger (https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/)
ALS HÄTTE ICH DAS GEAHNT: 202. Montagsdemo beginnt mit der Spontanblockade der Schillerstraße: Ein Foto von Timo Kabel (mit freundlicher Genehmigung):

Borbet grollt.
Barbarazweige:
Ungewässert, schurkisch geschnitten:
Missbraucht vom geldgeilen Adel,
dem unedlen,
verkümmern die Knospen,
wo die Erde frevlich
durchlöchert soll werden.
Gipskeuper quillt.
Alle religiöse Beteurung
heilt nicht
den teueren Murks,
den schändlichen.
Borbet grollt weiter.
Um Madibas zu gedenken,
kaum gibt es einen besseren Tag
als den weltweiten Tag der Menschenrechte.
Die galten übrigens bereits,
als Mandela inhaftiert wurde.
*ein Janka
Die Ehrengäste trinken Sekt
Auf unsre Kosten;
Der Mehrheit auch,
Die ist gegangen ihnen
Ja auf den Leim.
Doch bleiben wir jetzt nicht daheim.
Wir demonstrieren
Gute Laune.
Und hört ihr auch
Ganz leis Geraune?:
Der Risiken sind vielzu viele.
Bald sind die Herren
Aus dem Spiele.
Und alles kracht
Zusammen gleich.
Und sind die Herren
Noch so reich,
Dann ist es aus mit aller Pracht.
Doch, ach,
Die Zeche zahlen wir
Und trinken doch nicht Sekt,
Nein, höchstens Bier.
Doch tun wir´s mit Behagen,
geht´s denen wenigstens
an ihre weißen Kragen.
„die Kammer sieht ….. den Straftatbestand der Beleidigung.“
Über den rechten Glauben in Stuttgart
Ich habe den rechten Glauben
An die Unabhängigkeit der Gerichte
In der letzten Zeit verloren.
Mächtige und ihre Schergen
Bekommen das Recht nachgeschmissen.
Aufmüpfige können bestenfalls
Darum kämpfen mit wenig Aussicht
Auf wirklichen Erfolg.
Ich habe nur noch den Glauben,
Der bezeichnet werden kann
Als links. Den rechten Glauben
Aber habe ich verloren.
„Kann man schweigen? Kann man beim heutigen Verfahren „Müller gegen Müller“ am Landgericht begreifen, warum vom Angeklagten benannte Zeugen nicht zugelassen wurden? Kann man verstehen, dass der heute verhandelte Button durch einen Verwaltungsakt verboten war, dass aber trotz Antrags der Verteidigung das Original (genauer Wortlaut) des Verwaltungsaktes nicht vorgelegt werden musste oder konnte? Kann man begreifen, wie desinteressiert und nicht um die Aufklärung von Details das Landgericht bemüht schien? Sollte nicht wenigstens am Landgericht allen Spuren nachgegangen werden? Was ist somit der Unterschied von Amtsgericht und Landgericht in der Prozessführung? Kann man begreifen, welche Rolle Schöffen haben außer Statisten zu sein, die keine Fragen haben in einem komplizierten Geflecht von Prozessvorgängen? Kann man begreifen, mit welcher Hartnäckigkeit abgelehnt wurde, den Kläger und Hauptzeugen POK Müller vorzuladen? Kann man verstehen, warum im Prinzip Meinungsfreiheit besteht, aber im konkreten Falle nicht?„
Ist das zu entgegenkommend?:
Sagt einer: Putz dir doch die Schuhe;
Biete ich ihm an auch seine zu putzen.
*ein Achtundzwanziger

Türen können Einladung sein.
Türen der Einkehr oder Heimkehr.
Das Zuhause ist dann außen wie innen.
*ein Achtundzwanziger nach einer Inspiration durch Wolfgang Schulze/Petros. Siehe: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=584442548288651&set=a.427013027364938.107048.100001687335549&type=1&theater¬if_t=like
Die Volksabstimmung über Stuttgart 21 war eindeutig. Das Bahnprojekt Stuttgart 21 ist dennoch längst nicht in Stein gemeißelt, sagt der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Conradi. Für Kontext begründet er, warum ein Ausstieg noch immer möglich, ja wahrscheinlich notwendig ist:
https://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/139/s-21-ist-zu-stoppen-1862.html