Immer im alten Trott?
Oder Überraschung des immer wieder Neuen?
Beides finde ich im Kreis
der Spirale.
Kommentar zu einem (offenbar von mir angeregten) Text von Petros
Lyrisches von Helmut Maier
Immer im alten Trott?
Oder Überraschung des immer wieder Neuen?
Beides finde ich im Kreis
der Spirale.
Kommentar zu einem (offenbar von mir angeregten) Text von Petros
Worte fließen
und fügen sich
in die Richtung
zu fließen
des Bachbetts.
Wortrinnsale
fügen sich
zusammen
zu Stromschnellen
der Überraschung.
Kommentargedicht zu einem Senryu von Syntaxia
wind war der bote,
der uns goldblätter brachte
und silbertränen
Artisanne hat mich schon wieder überrascht – mit einer (wenn das möglich wäre) noch schöneren Perle.
Mit Meeresgrün
gewaschenes Himmelsblau.
Zerflossene Funkenspuren
rändern die Wolken,
buchen-silbergrau,
mit Goldstaub
aus dem Sonnenglutapfel.
Die Rokoko-Rundungen
der Solitude umspielt
die göttliche
Erfüllungs-Szenerie
einer Sommertags-Ahnung.
Diese Nacht,
was wird sie wenden?
Artisanne hat zu diesem Gedicht eine wunderschöne Perle gemacht.
Petros ist wieder online!

Die erste Hibiskusblüte dieses Jahres
in unserem Garten,
ein Zeichen des Sommers,
ich konnt´s kaum erwarten.
Bald sind von Blüten
die Sträucher bedeckt,
jetzt noch ist die erste
zwischen Blättern versteckt.
Mit dieser im Folgenden genauer zu sehenden Hibiskusblüte verabschiede ich mich für ein paar Wochen vom Bloggen und mache Pause.

unserem großartigen Gastgeberehepaar Jutta und Dieter gewidmet
In Lichtspielen
zwischen Himmel und Meer
in duftendem Pflanzen-Universum
das Paradies,
den Menschen zugedacht:
unbescheidend sie abbildend,
die Kräuter, die Bäume,
verehrend eintauchend in den Schatten
der umgedrehten Kettenbögen
der Zypressen, den
der Mandelbäume und Pinien,
der Olivenbäume und Palmen.
Zugänglich rechtens
für alle:
die oberen Klassen.
ein Bürgertum, nur noch umgeben
von Gartenmauern
mit den Mosaik-Emblemen drauf
jener Propheten
meinetwegen
der heilsuchenden Bourgeoisie:
Güell und Gaudì.
Zukunft kommt geschritten
mit dem stolzen Gang der Schwangeren.
Eidechse huscht über das Sträßchen
und verschwindet im Gras.
So schnell zieh´n die Zeiten.
Mit jeder Welle mehr
schwindet der Sand unter den Zehen,
gibt neue Standflächen frei
unter den Füßen.
Das heißt nicht unbedingt Stillstand. Aber es ist einfach zu viel Erlebniszeit zu erwarten und zu wenig Kontemplation. Ab 23. Mai (da wird mein Enkelsöhnchen Finn 5 Jahre alt) ist auch ein paar Wochen Stillstand zu erwarten.
Allen, die dadurch zu kurz kommen (reiner Zufall!) besonders herzliche Grüße
Helmut
P.S.: Die erfolgte Kontroll-Angiographie ist gut verlaufen und hat ein Bestens-Ergebnis. Der Ewigen sei Dank.
Hallo,
Nun ist der Muttertag also vorbei. Wie heißt es aber immer in den Sonntagsreden?: Es solle jeder Tag Muttertag sein. Ob das die Sonntagsredner (und hier verzichte ich bewusst auf das große I) so sehen, dass das Thema Matriarchat auf der Tagesordnung bleibt?
Ich muss gestehen, dass ich beim Verfassen meines Beitrags Etymologische Scheuklappen (was Materie und Mutter Erde angeht) nicht an den Muttertag gedacht habe. Aber ich finde, er und die sich daraus ergebende Diskussion mit Gabriele wäre es wert, nicht nur von Barbara wahrgenommen zu werden, wenn denn jeden Tag …
Ich bin sehr gespannt, ob nicht die eine Leserin oder der andere Leser auch noch etwas Interessantes zum Thema beitragen könnte oder einfach sein/ihr Interesse (für Gabriele: their interest) ausdrücken würde, wenn die Hemmschwelle des sperrigen Textes und meiner langatmigen Ausführungen überwunden worden ist.
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