Lyrisches von Helmut Maier

Kategorie: Allgemein (Seite 74 von 96)

Haarp

Eine amtliche Reaktion auf die folgende Stellungnahme aus dem Europäischen Parlament von 1998 bzw. 1999 ist mir bisher leider nicht bekannt*****. Trotzdem halte ich sie für unbedingt wert zu kennen – vor allem seit neuerdings Spekulationen darüber im Gespräch sind, ob z.B. das Erdbeben in Haiti damit zu tun habe.

https://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&reference=A4-1999-0005&format=XML&language=DE

oder

https://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do;jsessionid=40C896BC2CF2493042D83C2FF3865D35.node2?pubRef=-//EP//NONSGML+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+PDF+V0//DE&language=DE

Auszug aus der Stellungnahme des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments:

26. November 1998
STELLUNGNAHME
(Artikel 147 der Geschäftsordnung)
für den Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik
zu dem Entschließungsantrag über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik (Bericht von Frau Theorin)
Ausschuß für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz
Verfasser der Stellungnahme: Herr Karl-Erik Olsson

……………….

SCHLUSSFOLGERUNGEN
Der Ausschuß für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz ersucht den Ausschuß
für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik, als federführenden Ausschuß,
die nachstehenden Schlußfolgerungen in seine Begründung aufzunehmen.
Der Ausschuß für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz :

11.betrachtet das ionosphärische Manipulationssystem des US-Militärs (HAARP), das in Alaska stationiert ist und einen Teil der Entwicklung und Anwendung elektromagnetischer Waffen für den externen und internen Bereich der Sicherheit ausmacht, als ein Beispiel einer höchst gefährlichen neuen militärischen Bedrohung der gesamten Umwelt wie auch der menschlichen Gesundheit, da dieses Projekt zum Ziel hat, zu militärischen Zwecken in den höchst sensiblen energetischen Bereich der Biosphäre einzudringen, obwohl die
Konsequenzen dieses Vorgehens in keinster Weise abzusehen sind; fordert die Kommission,
den Rat und die Mitgliedstaaten auf, Druck auf die US-Regierung, Rußland und jeden
anderen in solche Aktivitäten verwickelten Staat auszuüben, damit diese Tätigkeiten
eingestellt und ein umfassendes Abkommen gegen derartige Waffen geschlossen werden
kann;
12. fordert vor allem ein internationales Übereinkommen über ein generelles Verbot von
Forschungs- und Entwicklungsprojekten – ob militärisch oder zivil -, die die Anwendung der Erkenntnisse auf dem Gebiet chemischer und elektrischer Vorgänge oder von Schallwellen oder anderen Funktionen des menschlichen Gehirns zur Entwicklung von Waffen beinhalten, die jeder beliebigen Form der Manipulation des Menschen Tür und Tor öffnen könnten; dieses Übereinkommen sollte auch ein Verbot aller derzeit bekannten sowie aller erdenklichen Anwendungsmöglichkeiten solcher Systeme umfassen;

***** außer inzwischen (29.7.10) dieser: https://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2003-1453&language=DE – was ja Bände spricht!!!

Warnung

Wenn Wolken
keine Wolken mehr sind,
sondern künstlich erzeugte
Wolkengebilde:
Kondensstreifen von Flugzeugen.
Wenn Kondensstreifen
keine Kondensstreifen sind,
sondern Chemtrails,
die uns den Himmel verschleiern,
deren Fallout uns
nicht richtig mehr atmen lässt.
Wenn Erdbeben
nicht mehr durch die
natürliche Unruhe
der Erdkruste entstehen,
sondern durch Energieeingaben
von Sendemasten des HAARP
in Alaska.
Wenn Sendemasten nicht mehr
für zivile Zwecke verwendet werden,
sondern Militärs ermöglichen,
die Erde zu beherrschen,
die sich nicht mehr wehren kann.

Wenn uns das alles nichts mehr angeht,
weil wir es sowieso nicht mehr glauben,
weil Warner Verschwörungstheoretiker seien,
dann ist alles zu spät.

Mayors for Peace

Verzeiht, wenn ich gerade bei der Bloggerei etwas kurz trete. Ich mache bald schon wieder meine Runde. Heute war ich beschäftigt, während des Aufenthalts der Regio-Radtour Kirchheim-Esslingen-Kirchheim für die Abschaffung aller Atomwaffen (zunächst in Deutschland und auch in der ganzen Welt) und drum herum auf dem Esslinger Rathausplatz weiter an dem Schutzwall gegen die Gefahr eines Atomkrieges mitbauen zu helfen (siehe https://www.aktion-voelkerrecht.de/de/index.htm, wo Ihr auch für Euch ganz persönlich eine kleine Aktionsform findet).

Diese Aktion wird unterstützt von den Mayors for Peace in der Region und unterstützt ihrerseits diese BürgermeisterInnen-Aktion weltweit. So sprach bei der Ankunft der Radfahrer in Esslingen der Stellvertreter des Esslinger Oberbürgermeisters (der Mitglied bei Mayors for Peace ist).

Ihr könnt mithelfen, dass noch mehr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dieser internationalen Organisation beitreten. Denn manche BürgermeisterInnen brauchen einen Schubs, um sich zu bewegen.

Hier: https://www.mayorsforpeace.de/index.php?id=62 könnt Ihr nachschauen, ob Eure Gemeinde dabei schon vertreten ist und durch wen (manchmal ist es bloß der Oberbürgermeister und die beigeordneten Bürgermeister noch nicht!).
Wenn noch Bedarf besteht, könnt Ihr einem Noch-nicht-Mitglied die folgend verlinkte Beitrittserklärung: https://www.mayorsforpeace.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dateien/beitrittsformular.pdf unter die Nase halten, damit das bisher Versäumte nachgeholt werden kann.

Hier noch ein paar Informationen zu dem BürgermeisterInnen-Bündnis:

„Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die Mayors for Peace Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Der weltweite Verband hieß früher „Programm zur Förderung der Solidarität der Städte mit dem Ziel der vollständigen Abschaffung von Atomwaffen (Partnerschafts-Programm der Städte Hiroshima und Nagasaki zur Ächtung aller Atomwaffen in Ost und West)“. Bereits über 100 Städte und Gemeinden in Deutschland sind in den 80er-Jahren Mitglieder geworden. Seit Bürgermeister Akiba den Verband in „Mayors for Peace“ umbenannt und 2003 die Kampagne „2020 Vision“ ins Leben gerufen hat, hat sich diese Zahl verdreifacht.“

Ich habe sie mir für Euch von dieser Seite geholt: https://www.mayorsforpeace.de/index.php?id=67

Viel Glück bei Euren Bemühungen!

Angekommen

Der Sternenhimmel hat mich wieder.
Ich bin bereit für neue Lieder.
Was an Erfahrung liegt dahinten,
wird sicher sich auch wiederfinden.

Doch erst mal ist das Ankommen beinahe aufwendiger als das Reisen. Ich melde mich dann wieder, wenn es ausgestanden ist.

Elsa Laula und der 6. Februar

Leben oder Tod?
Sie hatte die Entscheidung
nicht in der Hand.
Und doch schrieb sie an
gegen den Tod ihres Volkes.
Ihre Entscheidung trug
die Entsandten ins Treffen
in Trondheim, der Königsstadt,
angefeuert von dieser Frau,
der ersten Saami-Dichterin,
Elsa Laula Renberg aus Schweden,
deren Werke vorlagen, gedruckt.

Sie kamen zusammen 1917 aus Russland,
aus Finnland, aus Norwegen und Schweden.
Der samische Nationalfeiertag,
begeistert von diesem Treffen,
ohne die Dichterin wäre er nicht,
nicht ohne die Kühne,
die nach Stockholm reiste,
mit dem König zu reden
und ihm zu klagen das Leid,
von dessen Bewirkern er ja war
einer der großen Repräsentanten.

Mit vierundfünfzig Jahren
starb Elsa 1931 in Brønnøy
an Tuberkulose.

„Schweigen für den Frieden“*

Wichtig ist, dass wir hienieden
Mahnwachen halten für den Frieden:
Dass ein echter Friede werde:
„Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Erde“
**

*Ich erinnere auch an frühere Texte zum Thema: https://www.maierlyrik.de/blog/index.php?s=Schweigen

**Dies ist’s wofür wir „schweigen“ – in der Formulierung, die sich an das Motto des ‚Konziliaren Prozesses‚: „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ anlehnt – bewusst schon damals bei der entsprechend dem konziliaren Prozess angestoßenen Neuorientierung des „Schweigens für den Frieden“ in Esslingen: nämlich in puncto Ökumene über die christliche Einschränkung hinauszugehen.

Zur Zeit sind wir zum Beispiel für die Gleichberechtigung der drei Themen über das Friedensthema im engeren Sinn hinausgehend freitags vor der Nikolauskapelle mit dem Thema „Kopfbahnhof Stuttgart“ statt „Stuttgart 21“ zu finden und rufen auf zu den Montagsdemonstrationen dazu in Stuttgart: https://www.kopfbahnhof-21.de/.

Zum anderen Beispiel werden wir leider noch genügend Gelegenheit haben: Endlich muss etwas Entscheidendes geschehen für den Frieden zwischen PalästinenserInnen und Israelis:

https://www.oikoumene.org/de/events-sections/aktionswoche-fuer-frieden/botschaft.html

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