Jedes irdische Wesen
hat seinen eigenen Tod.
Sehr verschieden sind die Boten,
in denen er sich zeigt.
Grausame gibt es und freundliche,
barmherzige und einschneidend
unerbittliche.
Bitte das ewige Wesen,
es möge Dir schicken
einen angenehmen, einen,
den Du annehmen kannst,
empfangen wie einen Gast,
einen lieben.
Bitte darum,
während du das noch kannst.
Mehr kannst
du nicht tun.
lieber helmut,
mit den tagen, die wir leben, nimmt die zahl derer zu, die neben uns ihr leben verlieren. manchmal häufen sich die ereignisse, dass es einem den atem nimmt, dann wieder scheint ruhe einzukehren, jetzt, wo es auf die dunkle zeit zugeht, der herbst in den winter übergehen wird, werden wir die friedhöfe besuchen und geballt spüren, was wir so schmerzlich vermissen.
dein gedicht hat mich sehr berührt…
alles liebe für dich und alle die dir nahe sind
gabriele brunsch
ja irgendwie ist er einem in gedanken so nah, je ferner man ihn schiebt
Mir geht es mit deinem Gedicht genauso…
Und auch ich kenne solche Bittgedanken – für liebe Mitmenschen – und (ehrlich gesagt) für mich …
Sehr nachdenkliche und doch wohltuende Zeilen, danke Helmut.
Moni
Ich danke Euch für Eure einfühlsamen Kommentare, Gabriele, Bea und Moni. Ich habe keine Ahnung, wie mich dieses Thema angesprungen hat. War es wirklich der Herbst – oder das eigene Lebensalter? Plötzlich war es jedenfalls da.
Ganz herzliche Grüße
Helmut
Deine Worte sind sehr berührend, lieber Helmut.
Liebe Grüße
Barbara
Das haben wohl Worte über den Tod so an sich, liebe Barbara. Danke für Deinen Kommentar.
Lass Dich herzlich grüßen
von Helmut
der Tod hier nicht als Gleichmacher sondern als Individualist
und ja, wir sollten uns mit diesem Thema beschäftigen, gerade wenn es uns noch nicht akut betrifft – aber wie gerne verdrängen wir das
lieben Gruß
Uta
„der Tod … nicht als Gleichmacher sondern als Individualist“ – was für eine schöne Interpretation, liebe Uta.
Danke und herzliche Grüße
Helmut